Samstag, 21.04.2012:
Endlich geht es los. Eigentlich haben mir meine Hundeeltern, Bianca und Winfried, schon im letzten Jahr einen Aufenthalt im Hundehotel versprochen gehabt. Leider konnte dieser wegen meiner etwas länger andauernden Rehamaßnahme nach einer Operation nicht realisiert werden. Aber jetzt ist es endlich doch soweit: Im Nu ist der Kofferraum unseres Autos auch mit meinen Hundesachen, aber vor allem, meinem Hundefutter vollgepackt. Mein Platz ist auf der Rücksitzbank, aber die gehört mir dafür auch ganz alleine!
Die Anreise von Speyer nach Postmünster – das im Tal der Rott am Rottausee in der niederbayerischen Hügellandschaft liegt – erfolgt über die A 61, A 6 und die A 3. Die ersten 230 der insgesamt 430 Kilometer schaffen wir ohne weitere Probleme in 1 ¾ Stunden. Unmittelbar nach der Abfahrt von der A 6 auf die A 3 am Altdorfer Kreuz geraten wir dann in einen Stau wegen eines Lkw-Unfalls. Vergeblich versuchen meine Hundeeltern im Radio eine Durchsage im Hinblick auf diesen Stau zu erhaschen. Dann hören wir endlich in den Radionachrichten die nichtssagende Durchsage, dass die Bergung der Ladung des Lkw noch Stunden andauern kann. Keine Angabe wie lange der Stau ist und ob eine Umleitung ausgeschildert ist. Na prima, denke ich, und bringe meinen Missmut mit einigen tiefen Seufzern zum Ausdruck. Neben unserem Auto steigen die anderen Fahrer auf der Autobahn bereits aus und unterhalten sich. Papa hat sodann die Idee, dass meine Mama und ich auch aussteigen und ein wenig Gassi auf dem Seitengrünstreifen gehen könnten. Nach ein paar Schritten auf dem Seitenstreifen geht es endlich weiter. Papa winkt aus dem Auto; er muss doch seine zwei Mädels noch einladen und dann heißt es wieder: Stern am Hundehimmel – wir kommen!
Der Stau kostet uns volle 1 ½ Stunden für gerade einmal sieben Kilometer Fahrstrecke. Nach fünf Stunden Fahrtzeit kommen wir gegen 15 Uhr im Hundehotel an. Gleich nach dem Betreten des Hotels beginnt ein großes Staunen. Hier ist alles für Vierbeiner und ihre Zweibeiner ausgerichtet. Das Gebäude teilt sich in vier Häuser auf: Sie heißen Haus Cleo, Haus Cassy, Haus Caoimhe und Haus Camina. Das sind die Namen der Hunde der Hausherrin, Michaela Moldan, die das Hundehotel betreibt. Noch in der Empfangshalle leint mich mein Papa ab, und ich kann mein Glück nicht fassen. Sogleich schnüffle ich in jeder Ecke und die freundliche Mitarbeiterin an der Rezeption erklärt Papa und Mama alles Wissenswerte. Dann aber geht es – natürlich ohne Leine -zur Erkundung durch das ganze Haus: Innenhof, Restaurant, Kaminbar, Wellnessbereiche für uns Hundis und die Menschen. Sauna, Hundepool, die große Hundewiese, der Agility Parcours und last but not least extrem wichtig, die Flitze-Kacke-Wiese, denn ich muss mal ganz dringend.
Sodann inspizieren wir unser Zimmer mit Terrasse und direktem Zugang zu einem kleinen Garten. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen für meine Hundeeltern und einem Napf Hundefutter für mich, genießen wir die untergehende Sonne. Während der Fahrt habe ich nicht schlafen können und so lege mich dösend neben die beiden. Wir sind im Stern am Hundehimmel, dem Seehotel Moldan, angekommen!
Nachdem ich im Laufe des Nachmittags meine Artgenossinnen und Artgenossen ausführlich beschnüffelt habe, lassen sich meine Hundeeltern am Abend ein exzellentes Vier-Gänge-Menü schmecken, und wie Papa bemerkt, wurde im Internet nicht zu viel versprochen. Ich liege direkt neben dem Essenstisch und bin vollkommen entspannt. Während der Essenszeit sowie im Restaurant hänge ich allerdings locker an der Leine.
Sonntag, 22.04.2012
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit mir unter dem Tisch lockt uns die Umrundung des Rottausees. Das Wetter ist trocken. Auf geht`s. Es liegen sieben Kilometer vor uns. Hier gibt es natürlich für meine Hundeeltern und mich ein paar Regeln. Ich muss an die Leine, denn es handelt sich um ein Vogelschutzgebiet und das Federvieh, darunter viele Wildgänse, befindet sich gerade in der Brutzeit. Da Papa Winfried heute Geburtstag hat, hat er sein Handy mitgenommen, um die Glückwünsche aus der Heimat und von seinen Freunden und Bekannten entgegenzunehmen. Er sagte mir vor dem Urlaubsantritt, dass dies kein besonderer Tag für ihn sei. Deshalb sind wir auch in den Urlaub entflohen. Er braucht nur Mama Bianca und mich um sich herum an diesem Tag. Natürlich freut er sich dennoch über die zahlreichen Anrufe und SMS von Freunden und Bekannten, die an diesem Tag, an ihn denken. Immer wieder bleiben wir stehen und meine Hundeeltern bewundern die fast unberührte Natur. Ich nutze die Gelegenheit, Witterung aufzunehmen. Ach Mensch, würdest du mich nur einmal von der Leine lassen! Hier würde ich nur allzu meinen Jagdtrieb ausleben. Papa und Mama stellen bewundernd fest: Hier in Bayern ist alles viel sauberer als bei uns daheim! Ich höre zudem nicht ständig ein “Steh“ oder ein “Komm hierher“ von den beiden. Kein achtlos weggeworfener Wohlstandmüll gefährdet mich bei unserem Rundgang, insbesondere nicht meine Pfoten. Während unser Heimatort Speyer immer mehr zugemüllt wird, findet man hier kilometerweit keinen Unrat. Papa und Mama fangen an zu philosophieren: Leben hier bessere, weil naturbewusstere Menschen? Sind sie anders erzogen, wie bei uns zu Hause? Nach zwei tollen Stunden kehren wir ins Hotel zurück und gönnen uns allen ein Päuschen.
Am Nachmittag trübt es sich ein und Gassi gehen im Freien ist bei Regen nicht so schön. Papa führt mich auf die Flitze-Kacke-Wiese. Schnell erledige ich mein Geschäft in der Hoffnung, dass ich mich wieder faulenzend auf meine Hundedecke zurückziehen kann. Denkste! Papa und Mama führen mich in die trockene Hundehalle, um mit mir das von meiner Physiotherapeutin verordnete Muskeltraining durchzuführen. Nach einer OP am Knie im letzten Jahr ist meine Muskulatur in den letzten Wochen nämlich wieder etwas erschlafft. Deshalb lassen mich die beiden anfangs langsam über Hürden gehen, dazu Standfestigungsübungen und weitere Trainingsmomente durchführen, denn sie wollen mich, ihr Mädchen, noch lange bei sich haben und ich soll meinen Lebensabend auch schmerzfrei verbringen können.
Als wir am Abend das Restaurant betreten, fällt Mama gleich auf, dass ein Tisch besonders eingedeckt ist. Das Seehotel Moldan zeigt sich sehr aufmerksam und die Mitarbeiter gratulieren Papa zu seinem Geburtstag. Das Hotel lädt ihn aus diesem Anlass zu einem Cocktail in die Kaminbar ein. Schnell füllt sich die Bar und die Menschen beginnen über uns Hunde zu fachsimpeln. Wir Hunde können das nicht verstehen. Unser Leben ist doch so einfach: Futter aufnehmen, Dösen, Schlafen, Träumen… Schließlich sind wir doch im Hundehimmel.
Montag, 23.04.2012
Meine Hundeeltern haben einige Kleinigkeiten vor dem Urlaub vergessen zu besorgen und deshalb machen wir uns auf in das circa vier Kilometer entfernte Pfarrkirchen. Entlang der Rott laufen wir bei strahlendem Sonnenschein. Ich spähe immer wieder in die Rottauen, um den Enten bei ihrem morgendlichem Bad oder den Wildgänsen bei ihrem Flug zuzuschauen.
Bereits aus der Ferne sehen wir das Wahrzeichen von Pfarrkirchen, die zwei Zwiebeltürme der Wallfahrtskirche Gartlberg. Nachdem meine Hundeeltern ihre Besorgungen erledigt haben, genießen wir ein Eis auf dem Stadtplatz und gönnen uns anschließend noch ein wenig Ruhe im Schatten der alten Stadtmauer. Sodann geht es auf der anderen Flussseite der Rott zurück zu unserem Urlaubsdomizil. Immer wieder fallen meinen Hundeeltern kleine Dinge auf, die sie darin bekräftigen, dass ihre Urlaubswahl die richtige war. Auf besagtem Rückweg ist dies eine Hundetränke an einem in die Rott mündenden Bachlauf.
Nachmittags steht wieder Physio-Training in der Hundehalle an. Papa sagt, das wäre nur zu meinem Wohl. Die von meiner Physiotherapeutin verordneten Übungen bringen mich ganz schön aus der Puste. Papa rundet den Tag mit einem leckeren Fischgericht ab; als Lacto-Vegetarier genießt er schon den dritten Abend dieses kulinarische Highlight. (Lacto-Vegetarier schließen jegliche tierische Nahrungsmittel abgesehen von Milch und Milchprodukten aus ihrer Ernährung aus)
Dienstag, 24.04.2012
Auch das Seehotel Moldan bietet seinen Gästen in dieser sogenannten “Graue- Schnauzen“-Woche einiges an Unternehmungen an. Wir entschließen uns zur Teilnahme an einer von einem Hundetrainer geführten Wanderung durch den Kößlacher Forst. Auf dem Programm steht Nasenarbeit im Wald und Rettungshundearbeit. So suche ich zusammen mit Papa Winfried im Wald nach verlorengegangenen Dingen und erprobe mich am kontrollierten Überschreiten eines aufgetürmten Holzstammhaufens sowie beim Erklimmen riesiger Felssteine.
Leider verschlechtert sich nach unserer Rückkehr aus dem Wald das Wetter und der Regen wird dauerhaft. Meine Mama Bianca und ich Fellnase nutzen dies zur einer ausgedehnten Siesta nach dem Mittagessen. Für Papa bietet das Seehotel eine klassische finnische Sauna an, in der er sich dem “gesunden“ Schwitzen hingeben kann. Pünktlich zur abendlichen Gassi-Geh-Runde hört es auf zu regnen und wir freuen uns auf die angekündigten, kommenden Sonnentage.
Mittwoch, 25.04.2012
Einen Tag zuvor für zwei Stunden reserviert, steht heute nach dem Frühstück „Tante Paula“ auf dem Programm – ein Elektroroller. Mama Bianca wollte sich diese Gaudi nicht entgehen lassen und so “cruist“ sie um den Rottausee. Tante Paula schafft es mit ihrer Turbozuschaltung immerhin auf 32 Stundenkilometer. Helm tragen ist daher empfohlen. Der Elektroroller ist eigentlich für ältere Damen und Herren, die nicht mehr so gut zu Fuß sind gedacht; aber auch meine Hundeeltern habe ihre Freude daran. Zu Beginn spornt mich der Elektro-Roller zu einigen Sprints hinter diesem Höllengefährt an, dann jedoch läuft immer einer meiner Hundeeltern direkt mit mir entlang des Seeuferbereiches und der andere flitzt unterdessen auf dem etwas weiter vom See entfernten Asphaltweg bis zum nächsten Parkplatz, wo wir wieder zusammentreffen. Da sich die Parkplätze um den herum See verteilen, umrunden wir auf diese “Art und Weise“ ein weiteres Mal das Gewässer.
Am Nachmittag steht Sightseeing auf dem Programm. Das Wasserschloss in Schönau lockt uns, zumal meine Hundeeltern ein Faible für Burgen und Schlösser haben. Nach kurzer Fahrtzeit erleben wir ein schönes, aber leider nicht bewirtschaftetes Schloss mit einem naturbelassenen Schlossgarten. Der drei Kilometer lange Rundweg ist in einer Dreiviertelstunde zurückgelegt. Beim Verweilen auf den Parkbänken beschäftigen sich die Gedanken meiner Hundeeltern mit dem, was man hier als Schlossherrin oder -herr so alles anstellen könnte. Leider hat das angrenzende Schlosskaffee Mittwochnachmittags Ruhetag, aber die im selben Gebäude ansässige Bäckerei und Konditorei, bietet Papa und Mama ebenfalls eine Schlosskaffeetorte zum Kaffee an, wovon die beiden gerne Gebrauch machen. Auf der Rückfahrt nach Postmünster werden wir mit einer phantastischen Fernsicht auf die teilweise noch schneebedeckten Alpen verwöhnt. Auch das gehört irgendwie zum Stern am Hundehimmel dazu.
Der Abend gehört dem Fußball: Halbfinale Champions League. Der FC Bayern München spielt bei Real Madrid. Schon den ganzen Tag konnte ich vernehmen, dass sich sämtliche Hundeherrchen für die Zeit ab 20.30 Uhr von ihren Frauen und uns Hundis abmeldeten. Na ja, wir hospitieren hier zwar in Bayern, aber Papa sagt immer, dass er mittlerweile so weit vom Fußballsport weg sei, so dass ihn nur noch die Ergebnisse der Spiele interessierten. Zum einen gibt es andere tolle Sportarten, wie zum Beispiel Gewichtheben, zum anderen gibt es in seinem Leben mich, ohne Wenn und Aber! Trotzdem verkneife ich mir einen Protest an diesem Abend, denn schließlich darf ich auch während des Fußballspiels im Seminarraum des Hotels mit dabei liegen. Dabei träume ich von hübschen jungen Rüden und Näpfen voll Futter.
Donnerstag, 26.04.2012
Heute haben wir uns für einen Ausflug in den Wildpark bei Schloss Ortenau entschieden. Im Wildpark sind Hunde willkommen, obwohl sie neuerdings einen Euro Eintritt kosten. Natürlich müssen wir Hunde an die Leine genommen werden, aber das tut dem Erlebnis mit der dort beheimateten Tierwelt keinen Abbruch. Für mich sind das mit wenigen Ausnahmen alles Jagdobjekte. Einen gehörigen Schrecken bekommen wir am Luchsgehege, denn als wir die eine Seite des Geheges schon hinter uns hatten und daher den Luchs hinter uns glaubten, tauchte er plötzlich wie aus heiterem Himmel neben uns und quittierte unsere Anwesenheit mit einem warnenden Fauchen. Zwei Dinge haben uns aber nicht gefallen: Zum einen die gitterartigen Brückenzugänge im Eingangsbereich, die mir Papa nicht zumuten wollte. Er hat mich daher hinein und auch wieder herausgetragen. Diese Zugänge müssen allerdings sein, damit das freilaufende Wild den Park nicht verlassen kann. Während der Tour durch den Wildpark nehmen wir zudem Anstoß an dem viel zu kleinen Gehege des Mäusebussards. Wie wir im Nachhinein im Seehotel Moldan erfahren, hat der Amtstierarzt dieses Gehege als ausreichend groß befunden; deshalb könne man dagegen wenig unternehmen. Auch das Gehege des Fuchses sei sehr klein ausgefallen, jedoch von ärztlicher Seite ebenfalls als in Ordnung bescheinigt. Ungläubig nehmen wir dies zur Kenntnis und bitten darum, den örtlichen Tierschutz zu aktivieren, damit hier endlich für Abhilfe gesorgt wird.
Freitag, 27.04.2012
Am Morgen steht eine weitere Einheit mit Hundetrainer Wolfgang Seifert auf dem Programm. Nasenarbeit ist angesagt! Wegen der bereits vorherrschenden Hitze beginnen wir das Seminar in der Hundehalle. Nach kurzer Einweisung beginnt für mich die Nasenarbeit mit einem und sodann drei Zielen, wobei Mama Bianca das Leckerli immer nur hinter einem dieser Ziele versteckt.
Danach wird der Schwierigkeitsgrad erhöht. Der Blickkontakt zu den Zielen wird mir vor der Übung verwehrt. Aus diesem Grund führt mich Mama vor die Tür. Aber auch diese Übung weiß ich zu meistern. Anschließend geht es auf die Trainingswiese und ich bekomme die Aufgabe gestellt, eine Schweißspur zu verfolgen. Sodann steht das sogenannte „Mantrailing“, die Suche nach Menschen, auf dem Programm. Die Nasenarbeit strengt mich derart an, dass ich mich sofort danach auf meine Hundedecke zurückziehe und in den Tiefschlaf verfalle.
Der Nachmittag spendet uns allen hohe Temperaturen um die 30 C°. Daher führen mich meine Hundeeltern gleich an den Hundepool, um mir Abkühlung zu verschaffen. Der Pool lässt mich aufgrund meines Alters relativ kalt, aber die neu ankommenden Hundekolleginnen und -kollegen genießen dafür um so mehr meine Aufmerksamkeit. Schnüffeln ohne Ende ist angesagt. Währenddessen lassen sich meine Hundeeltern den köstlichen Kuchen und Kaffee auf der Terrasse schmecken. Von Tag zu Tag erhöht sich die Anzahl der Hunde, die im Hundehotel hospitieren. Wir nähern uns der Zahl 50. Doch das Konzept des Seehotels Moldan geht auf: Urlaub in entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten.
Samstag, 28.04.2012
An diesem Morgen steht eine geführte Wanderung um den Rottausee an. Hundetrainer Wolfgang Seifert gibt meinen Hundeeltern auf diesem fast zweistündigem Rundgang weitere wertvolle Tipps für den Umgang mit mir und für meine Ernährung. Dabei spielt die sogenannte Impulskontrolle des Hundes, Alternativen zum stoischen Gassi gehen sowie die Zusammenstellung des Futters eine Rolle. Uns Hunde kümmert das alles herzlich wenig. Immer wieder haben wir Gelegenheit, in den Rottausee zu springen und uns abzukühlen. Mit meinen 12 ½ Jahren treibe ich es allerdings nicht mehr so dolle. Hineinwaten ins Wasser, bis es mir zum Bauch reicht, genügt vollkommen. Andere Hunde zeigen richtige Tauchgänge, wobei ich mich bisweilen frage, ob sie Fische oder noch Hunde sind. Abgeschlossen wird die Wanderung mit einem geselligen Umtrunk auf der Hotelterrasse. Urlaub unter Gleichgesinnten eben. Wir Hunde liegen unterdessen wechselweise in Sonne und Schatten und dürfen einfach nur faul sein.
Papa war über meine gelungene Nasenarbeit tags zuvor stolz wie Bolle. Deshalb führen wir die Übung an diesem Nachmittag in Eigenregie durch. Wir gehen dazu in die Hundehalle und üben das Programm Schnüffelarbeit durch. Mama und Papa kündigen mir an, dass wir mit mir solche Kopf- und Nasenarbeiten künftig auch zu Hause öfters ausüben werden. Der herrliche Tag endet mit einem vom Hotel organisierten Grillabend.
Sonntag, 29.04.2012
Leider steht die Abreise an. Noch einmal genießen wir das Frühstücksbuffet und dann heißt es Abschied nehmen. Ein Stück Wehmut kommt auf, weil wir uns hier wie zu Hause gefühlt haben. Kurze Zeit nach unserer Ankunft im Seehotel Moldan haben wir bereits einige Landsleute aus der Pfalz mit ihren Hunden kennen gelernt. Da sie allesamt im nah gelegenen Limburgerhof wohnen, werde ich meine neuen Hundefreunde Bonny, Viva, Whitey und Sky zuhause sicherlich wieder treffen. Nach dieser außergewöhnlichen Urlaubswoche in einem tollen Hotelprojekt sind wir uns ganz sicher: Wir werden wiederkommen!
Weitere Informationen zum Hundehotel findet Ihr unter den beiden Internetseiten: www.dogotel.de und www.seehotel-moldan.de. Dort steht alles Wissenswerte um den gemeinsamen Urlaub mit uns Vierbeinern.
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Rolf Dammel,
Redaktion speyer-aktuell/durchblick